Die Corvette Historie

  C1 1953-1962 Stückzahl 69015  (alles Roadster) 

    Die Corvette debütierte im Januar 1953 als ein Show-Car im GM Motorama. Es war ein elegantes 2-sitziges
    Cabriolet, und sollte allen zeigen, dass GM einen Sportwagen bauen konnte, um sich mit europäischen Marken
    wie Jaguar und MG zu messen. Alle 1953er Corvette waren  weiß mit roter Innenausstattung.
    Die Resonanze  auf das Auto war überwältigend positiv, und die Produktion begann in diesem Juni in Flint
    Michigan. Die 1953er Corvette wurden von Hand gebaut und schienen fast identisch zum Show Car.
    Sie wurden durch den vorhandenen Chevrolet 235-cu.-in. 6-Zylinder Motor angetrieben, der mit einem
    Dreifach-Vergaser Design und Doppelauspuff  modifiziert wurde, um ihm mehr Sportlichkeit zu geben 
    Der Motor hatte 150 HP und es war ein 2 Gang Automatikgetriebe eingebaut. Die Leistung entsprach jedoch
    den Erwartungen von Sportwagen-Käufern nicht. Die Verkäufe stiegen bis auf 3640 Einheiten (1954) und gingen
    dann dramatisch auf gerade mal 700 im Jahr 1955 zurück. alle gingen damals schon von dem Ende der Corvette
    aus, doch der Ingeneuer
Arkus-Duntov (früher Rennfahrer in Europa) und Mitglied der Entwicklungsabteilung
    bei GM, hatte andere Pläne. Er gab der Corvette mehr Leistung und ein besseres Handling, so wurde 1955
    aus der Corvette ein echter Sportwagen. Die Corvette bekam einen 265-cu.-in. V8 mit 190 HP und es wurde
    auch eine 3 Gang Automatik angeboten. Mit dem Prototypen fuhr Arko Duntov dann auch einen neunen
    Geschwindigkeitsrekord in Daytona von 150 Meilen/std.
    1956 gab es dann die erste Designmodifikation mit den so genannten  "scooped out sides", Türgriffe außen und
    optional Hardtop.1957 gab es noch einmal eine Leistungssteigerung auf 283HP. Der Motor was ein 283-cu.-in.
    V8 mit Einspritzung und für 188 Dollar konnte man eine 4 Gangschaltung optional erwerben.1958 wurde erneut
    die Motorleistung geändert auf ca. 293 HP und auch das Design wurde abgeändert.
    Hier fielen besonders die geänderten Scheinwerfer auf, die nun doppelt waren.
    1960 wurden dann zum ersten mal mehr als 10.000 Corvette verkauft. In den Jahren 1960 bis 1962 wurden
    Leistung und Design leicht verändert. 1961 wurden dann die Rückleuchten auf 4 Leuchten geändert. 1962 dann
    der 327 cu. in. Motor mit 360 HP.

  C2 1963-1967 Stückzahl 117964  (45546 Coupes) 

    Die größte Veränderung folgte  1963 , es kam das neue Modell, das von allen Sting Ray genannt wurde.
    Das erste mal gab es ein Modell das man sowohl als Hardtop sowie als Cabriolet ordern konnte. Die gesamte
    Karosserie wurde geändert. Die Modelle werden auch C2 genannt, da es die zweite Generation der Corvette ist.
    Die erste Variante der Sting Ray war die Split -Window, da das Fenster hinten geteilt war. Jedoch konnten die
    Besitzer sich nicht daran gewöhnen und so entschloss man ab  1964 das Fenster wieder ohne den Holm in der
    Mitte zu bauen.
    Von den Baujahr wurden mehr als 20.000 produziert.1965, kam der 396-cu.-in. "Big Block" V8 mit 425 HP.
    Scheibenbremsen vorne waren Standard aber man konnte neben der Trommelbremse hinten, auch
    Scheibenbremsen erwerben
    1967, gab es die limitierte L88 Corvette mit  430 HP und es wurden nur 20 davon gebaut.

  C3 1968-1982 Stückzahl 542861  (70586 Cabrios) 

    1968 gab es dann  umfangreiche Veränderungen. GM baute die legendäre "Mako Shark II" als Concept Car.
    Die 1968 Corvette bekam versteckte Scheibenwischer und T -Tops bei den Coupes. Es wurden 28,566
    Einheiten Produziert. Das neue Design sollte das Gesicht der Corvette für die nächsten 15 Jahre prägen.
    Anfag der 70er war dann die Zeit des Ölembargos und GM war daher gezwungen etwas zu unternehmen.
    Der1970 verebaute  LTi Motor war ein Smal Block mit 350 cu in. und 370 HP und der Big Block 454 cu in.
    LS5 hatte sogar 390 HP.
    1971 gab es noch ein "special-Big Block" V8 mit425 HP, aber es war das letzte Jahr in dem noch so große
    und leistungsstarke Motoren verbaut wurden. Ab 1973 gab es vorne keine Crome-Stosstangen mehr und ab
    1974 verschwanden auch hinten die Crome-Stosstangen.
    Das letzte Cabriolet wurde1975gebaut, dass war bis 1986 auch das letzte Cabriolet. 1977, die gesamt Stückzahl
    der Produzierten Corvette erreicht die  500,000. Ledersitze sind mittlerweile als Standard serienmäßig und die
    Jahresproduktion liegt bei 49,213Einheiten.
    1978 wird wieder das Design geändert. Die senkrechte Scheibe hinten wird durch ein Kuppel ersetzt und die
    Corvette feiert25järiges Jubiläum. Zu diesen Anlass wurde sie auch zum ersten mal als "Official Pace Car" 
    bei den Indianapolis 500 eingesetzt.. Es gab 2 spezielle Versionen zum Jubiläum die man kaufen konnte, die
    "Pace Car appearance edition"  und eine "special Silver Anniversary"  Version. 1979, Corvette ereichte die
    Corvette eine Stückzahl von  53,807 Einheiten- ein Rekord der bis heute Bestand hat. 1980 wurden dann
    noch einmal leicht das Design geändert was besonders an Front und Heck zu sehen war. Der "Bürzel war
    wieder auf das Heck gekommen und die Front hatte einen integrierten Spoiler. Im Jahr 1982 wurde dann
    der erste Cross-Fie-Injektion eingebaut. dieser Motor war der Vorreiter für die zukünftigen Motoren bei
    der Corvette. Auch hier gab es ein Sondermodell, die "Collector Edition".

  C4 1984-1996 Stückzahl 358180  (74651 Cabrios)

   1983 musste GM darauf achten, dass der so genannte "Flottenverbrauch" nicht übertroffen wird
    ( durchschnittlichen Höchstverbrauchswert aller von einem Hersteller angebotenen Fahrzeuge) und hat daher auf
    den Verkauf der bereits gefertigten C4 verzichtet. Sie wurden also ausschließlich als 84er Modell verkauft
    obwohl es in einigen Katalogen durchaus 83er Modelle zu sehen gab. Es gab 43 Pilotmodelle und zur Zeit
    offiziell nur eine 83er Corvette die im Corvettemuseum steht.
   
1984 dann die offizielle Einführung der Corvette mit einen Cross-Fire-Motor. Ab 1985 wurde dann der TPI
    Motor verbaut.1986 endlich wieder die Einführung es Cabriolets und die Corvette wurde wieder zum " Pace Car"
    der  Indy 500. Alle Cabriolets des Baujahres wurden im Pace Car Design gebaut. Es gab jetzt ABS und die
    Leistung betrug 230HP bei einen Hubraum von 5,7  Litern.. Ab 1989 gab es das neue Fahrwerk, welches
    einstellbar war. Dazu gab es auch ein 6 gang Schaltgetriebe was die Fahrleistungen erheblich verbesserte.
    1990 wurde die ZR1 eingeführt, die mit 375 HP Leistung versehen war. Der LT5 Motor hatte 2 oben liegende
    Nockenwellen mit 32 Ventilen und es war eine Cooperation von GM mit Lotus. Die Standard Corvette hatte 
    jetzt den 250HP LT1 Motor. 1991 nochmals kleinere Design- Änderungen. Die neue Corvette von 1992 hatte
    300 HP und man nannte den Motor (LT1) nach dem der 1970er Corvette, weil er auch 300HP hatte.
    Die 1 millionste Corvette lief  im July 1992 in Bowling Green vom Band.  1993,  der LT5 Motor kam mit einer 
    Leistung von 405 HP, und es gab eine " special 40th Anniversary" Version. Die Digitalen Instrumente
    verschwanden und es gab ab 1994 wieder Rundinstrumente zum Einsatz. Airbacks vorne und neue
    Türverkleidungen waren neben den neuen Sitzen die am auffälligsten Änderungen. 1995 wurde die Letzte ZR1
    gebaut und auch das Design wurde nochmals leicht geändert. Wieder wurde die Corvette zum  " Official 1995
    Indianapolis 500 Pace Car".
    Zwei Varianten der Corvette gab es 1996 als Sondermodell,  die "Grand Sport" und die "Collector Edition".

  C5 1997-2004

    1997 die neue Corvette kam mit komplett geänderten Design und war die erste Corvette, die auch bei
    europäischen Testern endlich mal gut abschnitt.
    Besonders das Fahrwerk war endlich auf europäischen Niveau. Der neu Motor LS1 verfügte über genug Leistung
    und war auch noch leicht zu modifizieren.
    So waren ohne viel umbauten locker 350 HP möglich.2000 gab es da z.B. die C5 R, die man locker auf 600
    und mehr HP steigern konnte. Besonders war bei der C5 auch das Head -up- Display und der
    Dämmerungswächter der ab 1999 Serienmässig war.
    Ende 2001 kam dann die Z06 auf den Markt die mit einen LS6 Motor bestückt war und über 385 HP verfügte.

  C6 2005

    2005 war die Einführung der C6 die besonders dadurch auffällt, dass sie keine Klappscheinwerfer hat. Sie hat
    nun einen 6 Liter V8 Motor mit 405 PS und
    546 Newtonmeter bei 4,400 Umdrehungen und dazu einen durchschnittlichen Verbrauch von 12-15 Litern.
    Der Neupreis lag bei ca. 62,000 Euro.
    2006 wurden die ersten der C6 Z06 ausgeliefert (gebaut: ende 2005) die mit einen Hubraum von 7,0L und
    sagenhaften 376 KW glänzten (Motorbezeichnung LS7). Sie ist auf einen Alurahmen aufgebaut und es wurden
    viele Leichtbauverfahren genutzt um das Gewicht zu reduzieren. So ist z.B. der Frontbereich aus Carbon
    gefertigt und einige der Motorenteile aus Magnesium  Die Z06 wurde auch wieder zum Pace Car bei den Indy
    500 und in Daytona eingesetzt.